DHCP
DHCP ist die Kurzfassung für „Dynamic Host Configuration Protocal“. Das DHCP gehört der TCP/IP Protokoll-Gruppe an und ist somit eine Anwendung zur selbstständigen Zuteilung von IP-Adressen. Hierbei werden die IP-Adressen dem Rechner bei jedem Einloggvorgang in ein Netzwerk von neuen zugeteilt, weshalb bei diesem Protokoll auch die Rede von den so genannten dynamischen IP-Adressen ist. Der DHCP Server verfügt über eine begrenzte Anzahl an zu vergebenden IP-Adressen, die er den einzelnen Rechnern des Netzwerkes zuteilen kann.
DHCP kann sowohl bei kleinen lokalen Netzwerken (Heimnetzwerken), bei denen die IP-Adressen vom Router via DHCP verteilt werden, als auch für das Internet genutzt werden. Im Internet wird durch den zuständigen DHCP-Server des dazugehörigen Zugangs-Provider (ISP – Internet Service Provider) dem Rechner beim Einloggen eine dynamische IP-Adresse aus einer IP-Adressen Liste zugeteilt.
Durch DHCP wird es möglich bestehende Netzwerke ohne die Notwendigkeit der manuellen Konfiguration durch den Anschluss neuer Rechner zu erweitern. Dadurch fallen die Konfiguration von IP-Adressen, Netzmasken, Gateway, DNS-Server, WINS-Server etc. weg.
Sonstige Bezeichnungen für Netzwerk Protokolle sind: IP, TCP, UDP, WLAN
Copyright 2005 by CMS-Ranking & Suchmaschinenoptimierung mit dem Open-Source CMS Typo3 - Alle Beschreibungen & Definitionen im Lexikon & Glossar zur Datenrettung unterliegen dem Urheberrecht von www.datenrettung-lexikon.de, soweit nicht anders vermerkt. Alle auf diesen Seiten verwandten Markennamen sind eingetragene Markenzeichen der jeweiligen Markeninhaber.