Magnetband
Die englische Bezeichnung für das Magnetband lautet magnetic tape. Unter diesem Begriff versteht man einen magnetischen Datenspeicher, der wieder beschreibbar ist.
Zu den Komponenten eines solchen Magnetbandes gehören in der Regel längliche Kunststofffolien, die mit einer magnetisierbaren Substanz beschichtet sind. Die Kunststofffolien sind um Spulen herum gelagert von denen sie auf und abgerollt werden. Dabei ist die Lese- und Schreibtechnik, bei der synchron entweder parallel oder schräg angeordnete Spuren angewendet werden, an das jeweils genutzte Speichermedium gebunden.
Die Magnetbänder kommen in nachfolgenden Mehrspurtonbandgeräten zur Aufzeichnen und Abspielen von Audio- und Video-Signalen zum Einsatz. Man kann sie ebenso als Bandlaufwerk (Streamer) für die Datensicherung verwenden.
- Als Audio - analoge Spulen-Tonbandgeräte mit 4, 8, 16, 24 oder 32
Spuren.
- Für Audio - analoge Compact-Cassetten-Recorder (4 oder 8 Spuren),
Walkman (4 Spuren).
- Als Audio - DAT - digital audio tape, digitale Aufnahme auf 4 schräg
angelegten sich überlagernden Aufzeichnungs-Spuren.
- Für Video (MAZ=MagnetAufZeichnung), Formate von Kasseten z.B.VHS,
S-VHS, DV und Mini DV, Betacam SP, Digital Betacam, IMX, DVCAM, DV,
DVCpro, BetamaxVideo 2000Video-8, Hi-8; ebenfalls schräg angeordnete
Spuren.
- Als Bandlaufwerke im Computer-Bereich zur Archivierung oder als Backup,
Kassetten-Formate z.B.DAT, Jazz, DLT,Floppy-Tape,QIC,SLR.
Copyright 2005 by CMS-Ranking & Suchmaschinenoptimierung mit dem Open-Source CMS Typo3 - Alle Beschreibungen & Definitionen im Lexikon & Glossar zur Datenrettung unterliegen dem Urheberrecht von www.datenrettung-lexikon.de, soweit nicht anders vermerkt. Alle auf diesen Seiten verwandten Markennamen sind eingetragene Markenzeichen der jeweiligen Markeninhaber.