Magnetplatte
Die Magnetplatte stellt den Bereich der Festplatte dar, der die Daten beinhaltet, deshalb ist sie der tatsächliche Datenspeicher.
Sie setzte sich aus einer kreisförmigen Metallplatte (derzeit wird dafür hoch poliertes Aluminium verwendet), die von einem dünnen magnetisierbaren Überzug beschichtet ist. Der aktuelle Fortschritt auf diesem Gebiet zeigt uns eine Trendwende hin zur Nutzung einer Glasplatte als Unterkonstruktion des magnetischen Überzuges. Der Vorteil ist eine höhere Speicherdichte, die dadurch erzielt werden kann.
Zur Steigerung der Speicherkapazität werden in Festplatten stets einige Magnetplatten übereinander angeordnet. Diese beschichteten Scheiben werden nacheinander auf einer vertikal beweglichen Achse angeordnet. Dieses System mit der integrierten Mechanik wird anhand eines Gehäuses komplett von Feuchtigkeits- und Schmutzeinwirkungen abgeschirmt und geschützt. Im Zwischenbereich der Magnetplatten sind die so genannten Schreib- Lese-Köpfe auf einem beweglichen Arm montiert, der es ihnen erlaubt, sich zwischen den Magnetplatten zu bewegen und auf Daten zuzugreifen.
Derzeit können in den Festplatten integrierte Magnetplatten Umdrehungsgeschwindigkeiten von etwa 15.000 U/min erzielen. Diese werden jedoch auf Grund der thermischen und akustischen Belastung speziell im Server-Bereich angewandt. Erwiesenermaßen lassen sich im häuslichen PC Gebrauch Umdrehungsgeschwindigkeiten bis zu 10.000 U/min bedenkenlos umsetzen.
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