Glossar & Lexikon Datenrettung - Definitonen U bis Z
In diesem Lexikon zur Datenrettung finden Sie alphabetisch sortierte Begriffe & Definitionen, die im Zusammenhang mit Datenverlust und Datensicherheit relevant sind, bzw. für ein grundlegendes Verständnis der Zusammenhänge bei einer Datenwiederherstellung in "Eigenregie" helfen können.
U bis Z - Datenrettung Glossar Übersicht 4
U
Überspannung
UDP Ähnlich wie TCP ist UDP (User Datagram Protocol) ein auf IP basiertes Internetprotokoll, welches den Datenaustausch steuert und Anwendungen entsprechende UDP-Port-Nummern vergibt ...
Unicode
Unix
Update
Upper Memory Area
USB
USV - Abk. von Unterbrechungsfreie Stromversorgung (engl. UPS - Uninterruptible Power Supplies) - bei einem Ausfall der Netzspannung (oder bei Strom-Schwankungen) wird die Stromversorgung mit einer USV per Btterie überbrückt. Durch das Verhindern der Unterbrechung der Stromzufuhr kann der gefürchtete Head-Crash bei Festplatten vermieden werden ...
V
Verlorene Datei - ist eine Datei, für die keine Verzeichnis-Information in der Datei-Verwaltung des Betriebssystemes mehr vorhanden ist...
Versandkosten Festplatten Datenrettung - hier vermischt sich ausnahmsweise unser Dienstleistungsangebot mit dem Glossar zur Datenrettung. Es scheint uns jedoch für Sie wichtig auch hier darauf hinzuweisen, daß wir bei einer Datenwiederherstellung von Festplatten (teils auch Raid-Systemen) keinerlei Transportkosten berechnen...
Versionsnummer - zur zeitlichen (historischen) und entwicklungstechnischen Einordnung/Abgrenzung von z.B. Software - in der Regel bestehen Versionsnummern aus mehreren Ziffern, die durch Punkte getrennt sind (z.B. 1.3.4 oder 0.9 oder 3.71) - wobei Versionsnummern kleiner 0 an erster Stelle auf ein Beta- (Entwicklungs-) Stadium der Software hindeuten.
Verschlüsselung - Verschlüsselung soll die Vertraulichkeit von Daten mit Hilfe von Verschlüsselungs-Algorithmen sicherstellen...
Verzeichnis - (engl. directory) bei der Verwaltung von Dateien auf Datenträgern durch Betriebssysteme unterscheidet man (Haupt)-Verzeichnisse (directories) und Unter-Verzeichnisse (sub-directories)....
Verzeichnisbaum - (directory tree) beschreibt den Aufbau einer hierarchischen Dateistruktur/Baumstruktur bei der Verwaltung von Dateien durch Betriebssysteme...
Verzeichniseintrag - in FAT Dateisystemen enthält ein Verzeichniseintrag z.B. Datei-Informationen wie Dateiname, Datum, Größe der Datei etc...
Virtual Interface Architecture (VI Architecture, VIA) - beschreibt ein Standard-Protokoll zum Datenaustausch zwischen Netzwerken mit hoher Bandbreite in Verbindung mit einer möglichst niedrigen Latenz-Zeit und geringem Einsatz der CPU...
Virtueller Arbeitsspeicher
Virus - 1983 erblickte der erste Computervirus das Licht der Welt. Im Rahmen einer Doktorarbeit präsentierte Fred Cohen von der University of Southern California ein Programm, das andere Programme veränderte, indem es sich selbst darin einbaute. Aufgrund der Analogie zu biologischen Viren prägte Cohen den Begriff Computervirus - mehr zu der Meldung von "Heise online" zum 20jährigen Jubiläum der Viren im Computer-Bereich...
Vorbeugung Datenverlust Festplatte - zur Vorbeugung von Datenverlust bei Festplatten können z.B. folgende Maßnahmen ergriffen werden:
- mehrere Festplatten als RAID-System zusammenschliessen
- Aktuelle IDE-Festplatten nutzen S.M.A.R.T. (Abk. des engl. "Self Monitoring Analysis Reporting Technology"), für eine interne Überwachung der Festplatte auf Zuverlässigkeit mittels eines Fehler-Protokolles...
W
WAN (Wide Area Network) - beschreibt ein Computer-Netzwerk dessen Endgeräte weit voneinander entfernt sind...
Warmstart - die Definition des Begriffes Warmstart hat sich mit der Weiterentwicklung der Betriebssysteme im Laufe der Zeit etwas gewandelt...
Wasserschaden - die meisten Speichermedien können nach einem Wasserschaden noch gerettet werde. Fragen Sie unsere Hotline...
Wechselplatte - beschreibt u.a. auch eine leicht entfernbare/auswechselbare Festplatte in stationären Computern zur Erhöhung der Datensicherheit und/oder Mobilität. Eine Standard-Festplatte wird hierbei in einen sog. Wechselrahmen eingebaut, welcher wiederrum in einem Führungsrahmen (eingebaut ) eingeschoben wird. Der Festplatten-Controller des Computers wird durch Ein- Ausrasten des Wechselrahmens im Führungsrahmen aktiviert oder deaktiviert - beachte auch alternativ "externe Festplatten". Der Begriff "Wechselplatte" wird auch oft im Zusammenhang mit ZIP- oder Jazz-Laufwerken für deren Datenträger (Disketten) genutzt...
Wiederherstellung Daten - siehe auch Datenwiederherstellung, beschreibt den Vorgang der Rekonstruktion verlorener oder zerstörter Daten von unterschiedlichen Speichermedien...
Winchester-Platte - vom Hersteller IBM seit 1979 vertriebener Festplattentyp, Vorläufer heutiger Festplatten-Typen...
Windows (= Fenster) - ist das marktführende Betriebssystem für PC´s des Herstellers Microsoft. Benannt ist es nach der Fenster-Technik, über die die Benutzeroberfläche von Windows durch den Anwender mithilfe der Maus und Tastatur bedient werden kann. Neu gestartete Anwernder-Software geht beim Starten z.B. in einem neuen Fenster auf...
Windows Programm - Anwendungs-Software oder Programme verschiedener Hersteller, welche für die Nutzung mit dem Betriebssystem Windows des Herstellers Microsoft programmiert ist...
WLAN - (Abk. des englischen Wireless Local Area Network) - ist ein Funknetzwerk für räumlich stark eingeschraänkte Verbindungen verschiederner Computer oder Peripheriegeräte. Hierbei kommen WLAN-Router zum Einsatz, welche mittlerweile oft auch schon mit DSL-Modem, LAN oder...
Workstation (= Arbeitsstation) - eine Workstation ist ein Netzwerk-Computer, der auf Server-Dienste zugreift...
WYSIWYG - (Abk. des englischen "What you see is what you get") - frei übersetzt "Du bekommst was Du siehst" - bei WYSIWYG beschreibt den (Ideal-) Zustand bei Dokumenten Bearbeitungen, wenn die angezeigte Bildschirm-Darstellung exakt der Ausgabe an einem weiteren Ziel-gerät (z.B. Drucker) entspricht...
Wurm - (engl. worm) wird auch als Malware (Kunstbegriff aus dem engl. malicious + software) bezeichnet, siehe auch unter Virus - Hauptziel eines Wurmes ist eine möglichst weite Verbreitung, wobei in der Regel weniger Schäden als durch Viren verursacht werden...
X
Xcopy - beschreibt Betriebssystem-Funktionen die z.B. rekursives Anlegen von Verzeichnissen, Kopieren von Systemdateien, Kopieren gesperrter Dateien (z.B. Datenbanken, Registry, etc.) ermöglichen... Aufbauend auf dem Befehl Xcopy wird im Zusammenhang mit Datensicherungen häufig auch von "3rd-Party SCSI Copy Command" gesprochen. Diese Vorschrift zur Verwendung des SCSI XCOPY Command, wird genutzt, um innerhalb eines Speicher-Netzwerkes Daten-Blöcke auf verschiedene Datenspeicher zu kopieren...
XHD - mit Zip-Laufwerken verwendbare Disketten des Herstellers Nomai. Um die Bezeichnung "Zip kompatibel" für XHD nicht zuzulassen und zu schützen, wurden vom Erfinder des Zip-Formates IOMEGA lange Prozesse geführt und gewonnen - XHD-Disketten durften anschliessend nur noch als "für Zip-Laufwerken verwendbar" beworben werden. Nach aktueller Recherche ist die ehemalige Webseite des Herstellers unter nomai.fr nicht mehr online und es werden keine XHD-Disketten mehr angeboten...
XMS Speicher
XT-Bus
Y
Z
Zip-Kompression - beschreibt ein Format (*.zip) für komprimierte (gepackte) verlustfreie Datei-Archive. Zip ist ein Komprimier-Verfahren, bei dem die Daten im Originalzustand erhalten bleiben. Dies ist bei der Komprimierung von Tabellen, formatierten Texten oder auch Software existenziell - wobei Zip für das Packen digitaler Videos oder gescannte Bilddateien weniger gut geeignet ist. Es besteht die Möglichkeit sog. "selbstentpackende Zip-Archjve" (ausführbare *.exe Dateien) zu erstellen, die auch Anwender ohne installierte geeignete Komprimier-Software öfnnen können. Zip hat sich als Quasi-Standard für Pack-Programme etabliert. Pack-Programme wie die Shareware Winzip, Winrar oder auch Freeware wie "Compress it" oder QuickZip finden Sie z.B. unter www.soft-ware.net...
Zip-Laufwerk (Zip drive) - externes oder internes Speichermedium mit austauschbaren Datenträgern auf (100 oder 250 Megabyte Speicherplatz) einer 3,5 Zoll großen Zip-Diskette. Zip-Drives wurden von der Firma IOMEGA bereits 1995 mit der Absicht die "normale Diskette" mit 1,44 MB Speicherkapazität abzulösen eingeführt, konnten sich jedoch (nach anfänglichem Siegeszug) durch die Einführung der (wieder-) beschreibbaren CD-Rom ab Ende der 90er Jahre nicht mehr am Massenmarkt durchsetzen...
Zugiffsrechte - in der Rechteverwaltung von Betriebssystemen sind alle Zugriffsrechte (z.B. Netzwerkfreigaben oder Freigaben für einzelne Dateien) hinterlegt...
Zwischenablage (engl. Clipboard) - ist der Teil eines Arbeitsspeichers (RAM), der von Software-Anwendungen & Betriebssystem zur kurzfristigen (Zwischen-) Ablage von Daten genutzt wird, so daß diese dann anderen Programmen durch Kopieren/Verschieben/Einfügen zur Verfügung stehen...
Zylinder - beschreibt bei Festplatten Bereiche (Spuren), die auf den verschiedenen Scheiben einer Festplatte direkt übereinander liegen ...
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